Mein No-Buy Jahr – #1 Nichts kaufen für ein ganzes Jahr

Ich mache 2019 zu einem No-Buy Jahr. Ein Jahr lang nichts neues kaufen. Auf meinem Blog nehme ich euch mit auf meiner Reise. Im ersten Teil geht es darum, warum ich ein No-Buy Jahr mache. No Buy Jahr, Nobuy Jahr, Nobuyjahr, No-Buy Year, Kauf Nix Jahr, Kauf-Nix-Jahr.

Erinnert ihr euch noch an Studi VZ? In meinem Freundeskreis gehörte es damals zum guten Ton in so vielen Gruppen wie möglich zu sein. Eine weit verbreitete Gruppe “Warum ist am Ende des Geldes so viel Monat übrig?” Mittlerweile, zieht dieser Titel so einige Bücher und Online-Artikel rund um das Thema Sparen, Vermeidung von sinnlosen Ausgaben usw. Und genau darum soll es auch in meinem neuen Projekt “Mein No-Buy Jahr” gehen.

Mein No-Buy Jahr: Was ist das und wie komme ich darauf

Wie der Name schon sagt, ist es ein komplettes Jahr (365 Tage) an dem man nichts kauft. Wirklich gar nichts??? Dazu komme ich später. Gestolpert bin zwischen den Jahren darüber, dem YouTube Algorithmus sei Dank! Und je mehr ich No-Buy Jahr/Year in diverse Suchmaschinen getippt habe, desto fündiger wurde ich. Besonders der Kanal von Hannah Louise Poston hat mich sehr inspiriert und nachdenklich gemacht. Ihres war übrigens auch das initiale Video, welches in meinem Feed aufgetaucht ist.

Es scheint, als ob gerade in der englischsprachigen YouTube Szene in 2019 ein richtiger Trend zu einem “Mein No-Buy Jahr” entstanden ist. Deutsche Videos oder gar Blogger habe ich übrigens kaum gefunden und wage deshalb das Experiment euch an meinem No-Buy Jahr 2019 teilhaben zu lassen.

Meine persönliche Motivation für das No-Buy Jahr

Mein Weihnachten dieses Jahr ist leider durch einen Krankheitsfall in der Familie ausgefallen, mein geschmückter Weihnachtsbaum und die Geschenke für die Familie stehen immer noch bei mir im Wohnzimmer und mein Freund und ich haben uns keine haptischen Geschenke geschenkt, sondern sind am Vorabend von Heiligabend ins Ballett gegangen.

Schon Ende letzten Jahres war ich einfach nur noch genervt vom allmonatlichen Konsum, der vor allem mit dem Blog ein herkam und ja tatsächlich führte dies oftmals zu unnötigen Ausgaben, die das Sparen nicht gerade einfach machten. Jeder kann anders mit seinem Geld umgehen, der eine gut der andere weniger. Ich gehöre zu letzteren. Dabei ist es nicht so, dass ich den Wert des Geldes nicht schätzen kann, ganz im Gegenteil ich arbeite seit vielen vielen Jahren täglich hart dafür. In manchen Jobs war ich sehr unterbezahlt, in manchen meiner Meinung nach, überbezahlt. Am Ende des Monats sah es jedoch so oder so immer ähnlich mau auf meinem Konto aus. Die Frage wie das denn sein kann, wollte oder konnte ich nie so richtig beantworten.

Wo ist es denn nun hin, das liebe Geld?

Gute Frage, nächste Frage. Um dem Ernst der Lage Herr zu werden, habe ich mir also nun zwischen den Jahren einmal genau meine Kontoauszüge, mein Paypal-Konto und Bestell-Historien wie zum Beispiel auf Amazon angeguckt. Und mit etwas mehr Ehrlichkeit zu mir selbst, schnell 3 ganz große Pain-Points in meinem Kaufverhalten festgestellt. Beauty & Pflegeprodukte, Klamotten & Accessoires und Dekorationsartikel für die Wohnung waren die größten Kostenfresser. Nicht immer unbedingt die Höhe des Einkaufs, sondern oftmals die Häufigkeit an vielen kleinen Dingen, läpperten sich Monat für Monat zusammen. Darauf folgte die ernsthafte Frage an mich selbst? Brauche ich das alles überhaupt? Die ehrliche Antwort ist Nein!

Ich brauche keine 12 Augenbrauen-Stifte, da ich seit 2 Jahren immer denselben nutze. Ich brauche keine 9 Cremes für mein eines Gesicht. Ich brauche keine Bluse mit demselben Schnitt in 6 verschiedenen Farben. Und schon gar nicht brauche ich diese vielen kleinen Nippes, Schüsselchen und Vasen, die ja so schön auf Fotos aussehen könnten. Von Duftkerzen fangen wir gar nicht erst an zu reden 😉

Mein No-Buy Jahr: Es geht los!

Mein Entschluss steht also fest, im kompletten Jahr 2019 wird aus den oben genannten Kategorien nichts mehr gekauft! So wirklich gar nichts, gar nichts mehr, ein komplettes Jahr lang??? Und was, wenn etwas kaputt geht oder alle wird? Dafür gibt es klare Regeln in meinem No-Buy Jahr. Und es gibt auch einen Unterschied zwischen einem No-Spend Jahr, einem No-Buy Jahr und einem Budget-Jahr.

Die Unterschiede erkläre ich euch in meinem nächsten Beitrag. Und natürlich auch die Regeln von meinem No-Buy Jahr. Die man sich übrigens selber macht und dann aber ganz wichtig, streng und ohne Ausnahme das ganze Jahr über zu beachten hat.

Wie steht ihr zu so einem Experiment und wisst ihr genau wofür ihr am “sinnlosesten” das meiste Geld ausgebt?

xoxo
mpshimallow


Hier geht´s direkt zum zweiten Beitrag:
Mein No-Buy Jahr – #2 Regeln und wie so ein Jahr genau funktioniert

 

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