Blogger Tipps #4 – Kleine Helfer und Equipment für eure Blogfotos

mupshimallow Blog - Blogger Tipps #4 - Kleine Helfer und Equipment für eure Blogfotos

Etwas was ich mir schon mit dem Entschluss einen eigenen Blog zustarten, zugelegt habe waren allerhand Dinge zum Fotografieren. Was zum Start oder aber natürlich für einen späteren Zeitpunkt für kleine Helfer und Equipment für eure Blogfotos vielleicht ganz spannend sein können, möchte ich heute in einem weiteren Beitrag aus meiner Blogger Tipps Reihe vorstellen.

Equipment für eure Blogfotos: Das eigene Home-Fotostudio

Meine Wohnung hat zwar einen riesigen Balkon, aber was wirklich fehlt ist ein drittes Zimmer. Nach langem Grübeln und Möbelrücken habe ich mir vor Monaten zumindest ein eigenes kleines Blogger-Reich im Schlafzimmer schaffen können. Die Steigerung davon wäre eine feste Ecke zum Fotografieren, so ein schnuckeliges kleines Home-Fotostudio.

So war für mich eigentlich von Anfang an klar, dass ich erst einmal mit einem mobilen Studio vorlieb nehmen muss. Was ich mir dafür angeschafft habe und wozu die einzelnen Dinge eigentlich gut sind und, sollt ihr jetzt erfahren.

Die Hohlkehle für weiche und kantenfreie Bilder

Durch die Ausrichtung meines Blogs, wusste ich schnell, dass ich gerade im Beauty Bereich sehr viele Produktfotos oder Still-Life-Bilder machen werde. Was ich also brauchte, war ein neutraler Hintergrund, der es leicht ermöglicht kantenfreie Bilder zu machen. Ihr kennt vielleicht diese Bilder von großen Fotoproduktionen, wo aufgerollte, neutrale Hintergründe direkt in den Boden übergehen? Genau so etwas gibt es auch in klein.

Durch die Krümmung der sogenannten Hohlkehle entstehen keine Kanten zwischen dem Boden und dem Hintergrund. Alles fließt ineinander über und lässt das Objekt im Vordergrund quasi alleine stehen. Besonders praktisch sind solche Aufnahmen auch, wenn ihr die Produkte auch noch freistellen wollt. Natürlich kann man für mehr Abwechslung auch immer noch z.B. Dekopapiere als Untergrund verwenden. Wo ich meine verschiedenen Hintergründe so überall her habe, könnt ihr noch einmal in einem anderen Blogger Tipps Special von mir nachlesen.

Ich habe zum Beispiel meine Hohlkehle ganz unkompliziert bei Amazon bestellt. (Partnerlink) Am Ende ist sie aber auch nichts anderes, als eine große 3mm dicke  Forex Platte (ca. DIN A1) mit zwei gebohrten Löchern und einer hinten angeklebten Stütze. In Form, bzw. ihre Krümmung behält sie durch zwei gummilose Gepäckbänder.

Die 3-Punkt-Beleuchtung mit Softboxen

Punkt zwei, neben einem guten Hintergrund ist die Beleuchtung. Anders als bei Outfit-Bildern, die meist draußen bei Tageslicht gemacht werden, können Produktbilder etwas wetter unabhängiger gemacht werden. Alles was man dafür benötigt, sind Lampen mit leistungsfähigen Leuchtmitteln. Besonders praktisch finde ich die sogenannten Softboxen und dann gleich drei davon. Warum? Zum einen geben Softboxen, wie der Name schon sagt, durch den milchigen Bezug vor dem Leuchtmittel, eine schöne weiche Beleuchtung. Dadurch, dass man 3 verschiedene Lichtquellen aus unterschiedlichen Winkeln auf das Produkt setzt, vermeidet man zudem dunkle Schatten. Eine typische Foto-Situation sieht bei mir so aus: Eine Leuchte richte ich meist direkt von oben auf das Produkt und die anderen beiden seitlich von vorne.

Die Softboxen sind in der Höhe sehr variabel verstellbar und wenn ich sie eine Zeit lang nicht benötige, kann man sie auch sehr platzsparend wieder verpacken und verstauen. Natürlich kann man es auch erst einmal mit einer Lampe versuchen, meist sind die Softboxen im Set aber wesentlich günstiger. Meine 3 er Set Softboxen inkl. Leuchtmittel (Partnerlink).

Fernauslöser für besondere Winkelaufnahmen

Den letzten kleine Helfer als Equipment für eure Blogfotos den ich euch vorstellen möchte, ist in der Tat klein. Es handelt sich dabei um einen Fernauslöser. Hauptsächlich nutze ich diesen, für ¨freihändig¨ geschossene Bilder, im speziellen für Nailart. Mit dem Handy in der einen Hand, die andere mit den hübsch lackierten Nägeln in genau der richtigen Position halten… phuuuu ich sag`s euch! Der Mini-Fernauslöser hat mich da schon so einige Male vor unangenehmen Verrenkungen bewahrt. Aber auch für Portrait-Aufnahmen, die nicht im Selfi Stil seien sollen, eignet er sich wunderbar.

Bluetooth Kamera-Fernauslöser für iOS und Android (Partnerlink).

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Fotografieren nur mit dem iPhone

Aber wie mache ich nun eigentlich meine Fotos? Einige von euch haben sicherlich bei diesem Beitrag erwartet, dass ich euch vorrangig meine Kamera Ausrüstung mit Objektiven und Erfahrungsberichten, vorstelle. Leider muss ich euch an dieser Stelle enttäuschen, denn ich mache alle meine Blog- und Instagram Bilder ausschließlich mit meinem iPhone 6s.

Der Grund ist ist praktischer und finanzieller Natur. Durch meinen früheren Job bin ich extrem fix in der Bildbearbeitung. Mit den richtigen Programmen kann man bestimmte Effekte wie zum Beispiel eine Hintergrundunschärfe ganz schnell auch noch im Nachhinein erstellen und auch nicht so optimale Lichtverhältnisse und Farben korrigieren. So habe ich mich entschieden, in den ersten Jahren mein Geld nicht in eine teure Kamera zu investieren und erst einmal mit einem kleineren Budget zu starten. Mittlerweile komme ich so gut mit meinen Handy Bildern und deren schneller Nachbearbeitung zurecht, dass ich wohl auch in Zukunft weiter darauf bauen werde.

Einziger großer Punkt auf meiner Wunschliste ist das neue iPhone 7 Plus. Die dort verbaute neuartige Kamera finde ich super spannend! Ich weiß, dafür würde man auch eine hammer Kamera bekommen, nur kann ich mit der dann auch nichts weiter machen. Und da mein Vertrag eh bald ausläuft, werde ich mir diesen Wunsch hoffentlich demnächst erfüllen können.

xoxo
mupshimallow


Meine Blogger Tipps Reihe:
Blogger Tipps #1 – Foto Hintergründe für eure Blogfotos
Blogger Tipps #2 – Deko & Accessoires für eure Blogfotos
Blogger Tipps #3 – Blogfotos sortieren und sichten
Blogger Tipps #4 – Kleine Helfer und Equipment für eure Blogfotos

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6 comments

  1. Das sind sinnvolle Tipps. Mir wäre das allerdings schon viel zu professionell 🙂 Ich lasse mich immer spontan inspirieren, was mir als Dekozeug so zur Verfügung steht, ob es Geschenkpapier oder Bastelpappen sind und ich nutze einige digitale Element aus dem Scrapbooking-Bereich, das macht mir für Collagen besonders viel Freude. Dass Du mit dem Smartphone fotografierst, ist doch toll, es muss doch nicht immer so eine teure Kamera sein, so lange man auf den Fotos was sieht^^ ich nutze meine 10 Jahre alte Kleinbildkamera und werde das exakt bis zu dem Tag tun, bis sie nicht mehr will. Ich bin damit zu 90 Prozent zufrieden und würde mir für den Blogs nichts anschaffen wollen, dafür habe ich zu wenig Reichweite und dafür ist es nur ein Hobby. Fotografieren ist nämlich sonst nicht so meins. Beautyprodukte fotografiere ich mittlerweile sehr gerne und alles für den Blog, aber, ansonsten HASSE Ich fotografieren – das ödet mich so an ^^ manchmal echt witzig, muss gerade selbst lachen 🙂 Liebe Grüße

    1. Also ich liebe tatsächlich das Fotografieren, nur war mir eine riesige, schwere Kamera bis dato immer nix. Auch im Urlaub bin ich eher der Handy oder GoPro knipser, deswegen bin ich dankbar, dass Handys mittlerweile so super qualitative Bilder machen. Da ich beruflich schon bei einigen professionellen Produkt Shootings dabei war, habe ich mir dort eine menge abgeguckt. Ist echt spannend, was man mit Licht und Schatten so alles machen kann. Liebste Grüße und einen schönen Wochen-Start!

      1. Oh, das glaube ich sofort, dass man viel erreichen kann, wenn man sich mit der Fototechnik einigermaßen gut auskennt. Mit dem Smartphone kann ich auch bessere Fotos machen als erwartet, vor allem Nahaufnahmen, aber für den Blog nehme ich immer meine Kleinbildkamera..wobei, ich könnte es nochmal probieren, ob die Smartphone-Fotos vllt doch ausreichen, denn die Kamera zickt in letzter Zeit etwas. Ich hänge aber an dem alten Ding, zumal sie für Leute, die nicht gern fotografieren oder keine Ahnung davon haben, so ideal ist. Dir auch einen guten Wochen-Start, lieben Dank!

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