Blogger Tipps #3 – Blogfotos sortieren und sichten

mupshimallow - Blogger Tipps #5 - Blogfotos sortieren und sichten

[Werbung/Anzeige] Ob Bilder für den Blog oder Urlaubsfotos, jeder kennt sicher den Schlamassel, wenn man die Bilder auf den Rechner übertragen hat und feststellt, dass es mehrere hundert geworden sind. Heute möchte ich euch zeigen, wie ich Herr der Lage werde und wie ihr mit den richtigen Tools sinnvoll eure Blogfotos sortieren könnt.

Die richtige Ablage ist das A und O

Wer beruflich viel am Computer arbeitet, weiß dass eine systematische Ablage der Daten notwendig ist. Dies ist umso wichtiger, wenn nicht nur ihr sondern auch Kollegen auf diese Daten schnell und einfach zugreifen müssen. Solch eine sinnvolle Ablage solltet ihr euch auch zuhause zunutze machen.

Ich habe mir zum Blogfotos sortieren eine einfache Ablage ausgedacht. Dabei unterscheide ich im ersten Schritte nicht zwischen privaten und Blogbildern. Alle meine Bilder liegen an einem Ort auf dem Rechner, der sich ganz einfach “Fotos” nennt. Über eine Verknüpfung in der Seitenleiste habe ich auch stets einen schnelle Zugriff darauf. Innerhalb dieses Ordners habe ich für jedes Kalenderjahr einen Unterordner, 2015… 2016… 2017.

Blogfotos sortieren mit Orderstrukturen

Meine persönliche Ordnerstruktur möchte ich euch nun etwas genauer vorstellen. Als Beispiel nehmen wir das aktuelle Jahr 2017. Wie schon erwähnt, lege ich alle Bilder egal ob privat, für den Blog oder für Instagram gemacht gemeinsam in diesen Ordner ab. Um die Unterordner jedoch schneller voneinander unterscheiden zu können, bekommen sie nach der Jahreszahl ein entsprechendes Kürzel.

Blog für die Blogbilder, IG für Fotos die ich separat für Instagram mache und ein P für private Bilder. Nach dem Kürzel folgt eine Zahl als Monatsangabe und am Ende eine kurze Beschreibung. Das kann der Blogtitel sein oder kurze Stichpunkte, damit ich weiß was ich dort fotografiert habe. Dadurch dass der Computer automatisch Ordner nach Zahlen von klein nach groß und Worte alphabetisch von A nach Z sortiert, entsteht eine für mich sehr übersichtliche Ordnerstruktur. In diese lade ich dann meine Blogfotos und kann sie und schnell wiederfinden. So sieht dies dann beispielhaft aus:

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Wie ihr seht, erkennt man auf einen Blick, welche Fotos zum Blog gehören oder aber für Instagram oder privat sind. Die Angabe des Monats könnt ihr auch weglassen. Für mich persönlich ist dies aber im Laufe des Jahres sinnvoll, da ich mich so noch ein bisschen schneller orientieren kann.

Blogfotos sichten und eine Vorauswahl treffen

Nachdem ich euch nun gezeigt habe, wie ihr sinnvoll eure Blogfotos sortieren könnt, verrate ich jetzt meine Herangehensweise, um von den gemachten Bilder eine Vorauswahl zu treffen. Denn oft kommt es vor, dass ich mehrere hundert Bilder fotografiere, von denen ich aber nur maximal 5-8 für einen Beitrag benötige.

Um meine Bilder vor zu selektieren benutze ich eine ältere Version von Bridge, da dies immer mit Photoshop mitgeliefert wird. Alternativ gibt es natürlich viele Programme auf dem Markt, mit denen ihr ebenso arbeiten könnt. Einen schönen Überblick über unterschiedliche Bildverwaltungssoftware bietet zum Beispiel Netzsieger. Dort findet ihr auch die besten Bildverwaltungsprogramme im Vergleich* , um das passende Tool für eure Bedürfnisse zu finden. Den gelisteten Testsieger habe ich mir auch einmal als Testversion für euch angeschaut und dieser bietet exakt die Funktionen, die mir persönlich beim Blogfotos sortieren wichtig sind.

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Vorauswahl mit Sternchen treffen

Also wie genau treffe ich meine Vorauswahl? Grundlegendes Tool im Programm ist hier die Bewertung der Bilder mit Hilfe von Sternen. 1 Stern bedeutet für mich “eher geht so”, 5 Sterne sind meine Top Favoriten, die es meistens dann auch in den Blog Beitrag schaffen. Benutzen tue ich übrigens ausschließlich 4 oder 5 Sterne. Da ich in den meisten Fällen in Serie fotografiere, unterscheiden sich die vor- und nachgelagerten Fotos oftmals nur minimal voneinander. Entweder im Winkel oder wie nah ich an die Objekte herangegangen bin.

Ich beginne also damit die Bilder hintereinander durch zu klicken. Die Fotos die mir auf Anhieb gefallen bekommen 4 Sterne. Manchmal hilft ein schnelles vor- und zurückklicken, um sich für eine Aufnahme in der Serie zu entscheiden. Habe ich alle Bilder durch und meine 4er Sterne verteilt, stelle ich einen Filter ein, der mir nur noch die Bilder mit 4 Sternen oder mehr anzeigt. Dadurch habe ich dann schon einmal die gesamte Bilderflut um mindesten 80% reduziert. Extra Tipp: Geht hier wirklich pragmatisch vor und entscheidet euch schnell. Wenn ihr zu lange überlegt, endet ihr mit zu vielen Fotos für die Endauswahl.

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Die Vorauswahl final eingrenzen

Jetzt wo ich nur noch meine Bilder mit 4 Sternchen sehe, starte ich eine neue Runde. Hierzu klicke ich wieder alle Fotos durch und vergebe meinen Favoriten aus den verbleibenden Bildern 5 Sterne. In dieser letzten Runde schaffe ich es meistens die Fotos so weit zu reduzieren, dass nur 1 Bild einer Einstellung übrige bleibt. Jetzt könnt ihr erneut euren Filter umstellen auf 5 Sterne und angezeigt bekommt ihr quasi eure Endauswahl. Diese sollte der Anzahl eurer für den Beitrag benötigten Bilder entsprechen.

Bei einer Anzahl von 5-8 Bildern für den Blog Beitrag und ca. 300 gemachten Fotos, dauert das Sichten und Selektieren bei mir mit dieser Vorgehensweise meist nie länger als 15 Minuten. Gut oder?

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Das schöne an diesem Tool ist übrigens auch, dass die Bilder direkt von eurer Festplatte aus angezeigt werden. Sprich ihr habt keinen doppelten Ablageort auf eurem Rechner und spart so Speicherplatz. Vermeidet also Programme wo ihr Bilder erst extra importieren müsst, da ihr sonst die riesigen Datenmengen doppelt auf eurem Computer liegen habt.

Ordnung regiert das Chaos

Jetzt wisst ihr, wie ihr sinnvoll eure Blogfotos sortieren könnt und diese schnell und einfach selektiert. Natürlich interessiert mich an dieser Stelle auch, wie ihr eure Blogfotos ordnet. Habt ihr ein ähnliches oder ganz anderes System und wie wählt ihr eure Beitragsbilder aus einer Vielzahl von gemachten Fotos aus?

xoxo
mupshimallow

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Netzsieger.de


Meine Blogger Tipps Reihe:
Blogger Tipps #1 – Foto Hintergründe für eure Blogfotos
Blogger Tipps #2 – Deko & Accessoires für eure Blogfotos
Blogger Tipps #3 – Blogfotos sortieren und sichten
Blogger Tipps #4 – Kleine Helfer und Equipment für eure Blogfotos

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5 comments

  1. Oh, das wäre mir viel zu viel Aufwand. Privat fotografiere ich gar nicht oder nur sehr selten, aber klar, das hebe ich auch auf. Der Ordner heißt dann „Private Fotos“ – ansonsten ein Hauptordner der sich auch nur „Bilder“ nennt – war ja schon so vorgegeben vom System^^ – dann bilde ich diverse Unterordner. Da ich viel vorblogge, kommt dann in jeden Unterordner das jeweilige Thema, die Swatches, eine Collage von mir aus, AMus…und wenn ich diesen Beitrag vorblogge landen schon alle Fotos auf dem Blog und den Ordner verwahre ich, bis der Blogpost online gegangen ist, danach lösche ich sie. Pech, falls der Blog mal weg wäre, aber ich hänge nicht an den Fotos. Private Fotoalben gibt es bei mir auch nicht, also als man noch „echte“ Fotos hatte. Die fliegen alle in 2-3 Kisten rum, weder sortiert noch sonst was^^ wenn ich mal drin krame, mache ich dann quasi direkt eine Zeitreise in die nächste, auch interessant oft 🙂 Dein System ist aber auf jeden Fall vorbildlich sortiert und wenn man seine Fotos sammelt, sollte man auf jeden Fall sortieren, sonst gibt es Chaos. Hab noch eine gute Woche und nen lieben Gruß!

  2. Ganz ehrlich…?! Wir sind ganz mies im Sortieren von Fotos. Bisher haben wir immer alles aufgehoben und Unmengen an Bildern abgelegt, die wir selten angucken oder durchsuchen, weil der Aufwand in keinem Verhältnis steht. Die Sternchen Methode will ich schon ewig anwenden und weiß selbst nicht, warum wir das immer noch nicht tun.
    Danke fürs Erinnern, meine Liebe!!
    Liebste Grüße nach Berlin
    Melli kürzlich veröffentlicht…Eine Frage von Respekt und Höflichkeit – Wochenrückblick 14My Profile

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