Rückblick: Mein Blog – Das erste halbe Jahr! 5 Dinge die ich gelernt habe und besser machen will

Rückblick mein Blog das erste halbe Jahr

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. An einem etwas graueren Sonntag, kommt es mir so vor, als ob ich noch immer sehnlichst auf den Frühling warte. Doch wenn ich raus schaue und meine blühenden Pflanzen auf der Terrasse sehe oder gar mein Gemüse, welches schon viele reife Früchte trägt, wird mir klar: Es ist Sommer. Der längste Tag des Jahres ist schon vorbei und die Hälfte des Jahres 2016 ist schon verstrichen.

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Rückblick: Mein Blog – Das erste halbe Jahr!

Wo ist die liebe Zeit geblieben? Zeit zum bloggen.

6 Monate gibt es nun schon meinen Blog und wenn ich mir anschaue, wie lange mein letzter Beitrag her ist, wird mir ein bisschen übel. Mitte Mai habe ich das letzte Mal etwas geschrieben. Bis dahin habe ich es zumindest relativ regelmäßig hinbekommen, aber was ist dann passiert? Die Antwort ist relativ simpel. Das Leben, Freunde, Familie und mein Job haben in den letzten Monaten einfach mehr Zeit in Anspruch genommen und der Blog, den ich als Hobby ins Leben gerufen habe, wurde hinten angestellt. Das ist natürlich schade, aber soll nicht heißen, dass ich das Ganze aufgegeben habe. Ich fühle mich auch nicht schlecht dabei, ein Hobby ist ja dafür das, dass man Spaß daran hat etwas in seiner Freizeit zu machen. Und wenn es nun eine Weile andere Dinge sind, mit denen man seine freie Zeit gestaltet, machen diese ja auch Spaß. Also habe ich das Wochenende genutzt und ein bisschen gegrübelt, was ich wohl im kommenden halben Jahr anders machen kann, um meinen Blog kontinuierlicher zu pflegen. Es gibt 5 Dinge, die ich für mich festgestellt habe und in Zukunft anders ausprobieren möchte.

Rückblick: Mein Blog – Das erste halbe Jahr!

5 Dinge die ich gelernt habe und besser machen will

 

1. Nicht besser, sondern anders planen

Im Januar hatte ich mir eine Art „Redaktionsplan“ für meinen Blog zurechtgebastelt. Der Plan, immer Donnerstag und Sonntag einen Beitrag zu veröffentlichen. Die Themen hatte ich mir schon für jede Woche bis in den März hinein zurechtgelegt. Hat auch soweit ganz gut funktioniert. Allerdings hat es mich tierisch geärgert, wenn dann doch einmal etwas dazwischengekommen ist und ich den „Plan“ nicht einhalten konnte.

Ab jetzt: Werde ich versuchen zumindest einmal in der Woche etwas zu schreiben und dafür aber regelmäßig. Welche Formate dies werden, entscheide ich spontan. Material, Ideen und Favoriten wie z.B. einen Monatsrückblick, habe ich genug im Kopf.

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2. Eine Leserschaft aufbauen, anstatt nur Inhalte zu produzieren

Diese Erkenntnis geht ein wenig mit Punkt 1 einher. Denn die Zeit die ich für weitere Beitrag in der Woche benötige fehlt mir dann doch, um erst einmal Leser zu bekommen. Denn bekanntlich kommen die ja nicht von alleine.

Ab jetzt: Möchte ich genau diese Stunden, die mich sonst andere Beiträge gekostet haben, darin investieren eine Leserschaft aufzubauen. Denn ich hatte auf einmal gar keine Zeit mich nach links und rechts umzuschauen. Ich möchte gerne mehr andere Blogs lesen, spannende Instagram-Feeds beobachten und auch die Zeit haben dort mein Feedback oder mal ein Kommentar zu hinterlassen. Denn was nützt es mir und meinem Blog, wenn dieser vollgestopft ist mit Beiträgen, die keiner liest?

3. Nicht so viele Stunden bei der Vorbereitung vertrödeln

Zu Beginn dachte ich noch, oh je, wie soll ich nur jedes Mal diese Texte schreiben und optimieren? Mit den ersten Beträgen habe ich jedoch schnell gemerkt, dass dies gar nicht der Punkt ist, der am zeitintensivsten ist. Bei mir sind es die Bilder zum Beitrag. Da ich ein visueller Mensch bin, der nun auch noch in der Werbung arbeitet, hatte ich von Anfang an einen hohen Anspruch an mich und meine Beitragsbilder. Was ja auch gut ist, denn mit den vielen professionellen Blogs muss man ja irgendwie gerade am Anfang mithalten können. Ja und gerade die Bilder spielen dort eine wichtige Rolle.

Ab jetzt: Das hübsche Drapieren, Beleuchten und Ausrichten der Produkte o.ä. werde ich weiterhin so machen. Bei der Menge der Bilder muss ich mich allerdings drastisch einschränken. Es kam schon mal vor, dass ich für einen Post mit 5 Bildern so um die 300 Fotos gemacht habe. Und dann sitzt man da und hat die Qual der Wahl welche Bilder sollen denn nun genommen werden. Und dann sind diese ja auch noch lange nicht bearbeitet und auf die verschiedenen Formate gebracht. Also hier werde ich ein bisschen Mut zur Lücke zeigen. Weniger Bilder vorab produzieren, jedoch mit demselben Anspruch an die Qualität und das Ergebnis.

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4. Feste Zeiten einplanen

Das kennt sicher jeder, man hat 1000 Ideen im Kopf und will am liebsten immer alles sofort und am besten Gleichzeitig machen. Und dann kommt was dazwischen, oder man hat mal keine Lust, oder Kopfweh oder oder oder.

Ab jetzt: Ein Beitrag pro Woche. Hört sich nicht viel an. Wenn aber nur ein begrenztes Kontingent an freier Zeit für die Vorbereitung bleibt, hilft nur Disziplin. Deswegen versuche ich es jetzt mit festen Zeiten. Früher ging das ja auch, 2 Mal die Woche für 2,5 Stunden hatte ich Basketball- oder Tanztraining. Die Tage und Zeiten waren fix und ausfallen lassen ging gar nicht. 1 Tag Fotos machen, 1 Tag diese bearbeiten und den Text schreiben, so der neue „Plan“. Hier bin ich am meisten gespannt, ob dies so klappt.

5. Zeitlosen Content produzieren

Natürlich ist es bei vielen Blogs, die teilweise auch damit Geld verdienen, unabdinglich immer up-to-date zu sein. Nach einem Event zeitnah den entsprechenden Beitrag zu veröffentlichen oder für eine Kooperation zu schreiben, bringt Deadlines mit sich. Da dies bei mir momentan nicht der Fall ist und ich zu Dingen schreibe, die mich persönlich interessieren oder Produkte die ich selbst finanziert kaufe und probiere, ist es bei vielen Dingen egal, wann der entsprechende Beitrag veröffentlicht wir. Mein Beitrag zum Beispiel über die Eigenmarken von Sephora hätte ich gut und gerne auch jetzt im Sommer hochladen können, hätte keinen Unterschied gemacht.

Ab jetzt: Wenn ich wirklich einmal drin bin, spricht ja nichts dagegen auch mal Content, der zeitlich ungebunden ist vor zu produzieren. Oder, wenn ich mal wieder länger im Zug sitze, dort einfach Beiträge schreiben zu denen dann nur noch die Bilder zuhause gemacht werden müssen. Ich brauche einfach einen kleinen Pool an Content, der dann an euch rausgeht, wenn die Freizeit wieder einmal knapp wird, deswegen aber nicht minder interessant oder qualitativ ist.

 

Ich bin gespannt, sehr sogar!

Und siehe da, jetzt hat der Beitrag auch schon wieder über 1000 Worte. Eigentlich wollte ich ihn verbinden und euch noch erzählen, was mich die letzten Wochen so beschäftigt hat. Denn ich bin sehr viel gereist, privat und beruflich war ich in Amsterdam, Paris und Prag. Dort habe ich eine Menge tolle Dinge geshoppt und gesehen. Aber hey, ich will ja diszipliniert bleiben und z.B. Paris ist immer eine Reise wert, von daher sind diese Infos sicher auch noch in ein paar Tagen interessant (siehe Punkt 5).

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen tollen Rest-Sonntag. Es würde mich sehr interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen zu Beginn eures Blogs gemacht habt oder es bei euch auch selbst auferlegte „Regeln“ gibt, um euren Blog effizienter zu betreiben?

xoxo
mupshimallow

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4 comments

  1. Das m mit den Fotos geht mir ähnlich, nur habe ich weder Platz noch Deko um sie so toll darzustellen wie du das machst. Darf ich fragen, wo du die ganzen Sachen her hast? Hast du sie sowieso im Haus oder extra für den Blog gekauft?

    1. Hallo Tanja, ja das mit der Deko ist so eine Sache, denn Platz habe ich tatsächlich auch nicht wirklich dafür. Allerdings hatte ich schon immer einen leichten Hang für viel Dekokram, ob wohl ich es eig nicht mag überall Zeug in den Regalen herumstehen zu haben. Viele Dinge hatte ich sowieso schon zuhause und andere habe ich extra für einen Beitrag gekauft, aber mit dem Hintergedanken, die Dinge mehrfach zu verwenden. Kaufen tue ich sie meistens in einem 1€ Laden, bei IKEA, Xenos und natürlich im Sale. Unnötig und viel Geld dafür ausgeben mag ich dann auch nicht. Und da ich Staub wischen hasse, habe ich schweren Herzens 2 Schubladen in meiner Kleider-Kommode freigeräumt, wo ich das meiste verstaue. War auch mal gut, so habe ich ein bisschen meine Klamotten ausgemistet. Ansonsten kann man sich auch mit alltäglichen Dingen ganz gut aushelfen. Eine hübsche Tasse oder Vase, Blumen, Blätter, Äste aus der Natur kosten fast nix, machen viel her und kommen danach einfach weg (die Tasse/Vase nat. nicht). Meine ganzen Foto-Hintergründe sind übrigens alles kostenlose Struktur-Tapeten-Muster aus dem Baumarkt. Zusammengerollt nehmen sie kaum Platz weg… Ohjee wirklich lang, vielleicht sollte ich mal einen Beitrag darüber machen 😉 😉 😉 xoxo

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